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In den nächsten Tagen geht es los. Ein Hüpfen, quaken und sich auf einen Haufen davon bewegen. Schilder werden aufgestellt, damit die Vermehrung der Grünen nicht in Gefahr ist.
Nachts wandern sie an den nächsten Wasserplatz. Im Märchen verliert jetzt eine Königstochter ihre goldene Kugel. Ein im Teich lebender Frosch verspricht gegen einen Kuss, ihr die Kugel wieder zu beschaffen. Nichts ist wichtiger, denkt die Königstochter und gibt sofort ein „ja“ zurück.
Die küssende Transformation gibt es heute auch noch. Vor der Hochzeit sind sich die meisten Paare einig. Kaum getraut, ist der Reiz dahin. Fest verankert oder unter der Haube bis das der Tod euch scheidet, spricht der Priester seine Worte zu den Vermählenden. Nur wird aus dem Ehemann kein Prinz. Der Alltag quält die frisch Vermählten mit allerlei Bosheiten. Vom Putzen bis zur nicht geschlossenen Zahnpastatube entstehen so einige Hindernisse.
Die grünen Hüpfer haben es viel einfacher. Sie suchen soziale Nachhaltigkeit. Denken über die Nahrungskette nach. Und freuen sich über Grüppchenbildung. Weil die Frösche nachtaktiv sind, rangeln sie sich im Pulk nach vorne.
Für einen Prinzen küssen so manche schon mal auf Probe.
Bis dann,
Mike Melonte

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