Kaum ist die Idee geboren. Kommen schon die ersten Zweifel.
Wie kann ein Mensch nur so …. sein.
Dabei fing alles ganz harmlos an. Der Tag schnurrte und summte. Die Natur
träumt sanft. Kurz vor dem Aufwachen beginnt mein Film.
In irgendeinem Haushalt stehe ich in der Küche. Egal ob männlich oder weiblich, wer Hunger hat, muss sich etwas zu Essen zaubern. Lebensmittel einkaufen, gehört genauso dazu. Zuvor noch eine Einkaufsliste schreiben, denn, wer bitte schön, kennt das Rezept für eine dampfende und wohlschmeckende Suppe.
Unschlüssig, was es für ein Gericht werden soll, gehe ich einkaufen. Im Laden lässt sich die Schrift auf meinem Einkaufszettel nicht mehr lesen. Ich bin allein in einem riesigen Einkaufsladen. Dort finde ich vor allem Gemüse. Als Nachtisch stelle ich mir einen Kuchen vor. Eine dreistöckige Biskuit Kreation soll es werden. Mit Buttercreme und Erdbeeren.
Dann geht alles rasend schnell. Der fliegende Einkaufswagen neben mir verdreht seine Sensoren, als ich Nudeln hineinlegen will. Empört meckert er mich an. „Was für eine Verschwendung.“, muss ich mir anhören. Mit seinen Drahtarmen packt er mir grünes Gemüse ein. Mehl, Milch, Backpulver, Zucker, Eier und die anderen Lebensmittel, die ich nicht kenne. An der Kasse bezahle ich mit meiner Haut. Ein Gerät ritzt einige Fäden in meinen Unterarm. Als ich wieder aus dem Laden bin, ist mein Einkauf schon vorausgeflogen. In rasanter Geschwindigkeit geht es weiter. Ein Baum vor dem Laden öffnet wie eine Tür und ich stehe wieder in meiner Küche.
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Kurz danach endet mein Traum. Ich kann das Resultat leider nicht mehr probieren.
Herzliche Grüße und einen schönen ersten Mai wünscht
Mike Melonte

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