Kurz
vor dem Einschlafen oder irgendwann in der Morgendämmerung suchen
sie uns heim. Bilder des Unbewussten. Vor dem Aufwachen wie abends
beim Einnicken in den Schlaf, klicken die Augenlider nieder.
Spätestens jetzt kommt der Sandmann. Streut uns Sand in die Augen.
Kaum sind die Augen zugefallen, betreten wir eine neue Welt mit
vielen Bildern. Bevor mich die unendliche Weite mitnimmt, kommt das
allgemeine Ritual. Abschalten. Gerne Näheres, wen es interessiert.
Und der Flug ins Universum beginnt.
Unlängst
träumte ich von einer grünen Wiese, überall nichts als grün.
Beim nächsten Traum erscheint ein Haus. Mal stehe ich vor einer
geheimen Tür, die mir bekannt ist. Die Suche nach dem Eingang
schützt Verborgenes. Wohl einen Raum der entdeckt werden will oder
jemand der dahinter wartet. Letztens hat mich der Wecker schlafen
lassen. Völlig überrumpelt wache ich auf, weil in meinem
Traumvogelkäfig eine Menge Nachwuchs plötzlich munter in einem zu
klein gewordenen Käfig laut singt. Die Vielfalt der Farben der Vögel
war schön anzuschauen. Das Gefieder zeigte unterschiedliche blaue
und gelbe Töne. In meinen Schlafgedanken überlege ich mir, warum so
viele Vögel auf so einen engen Raum gehalten werden. Ob das wohl
eine artgerechte Haltung ist? Was flattern diese Vögel in meinem
Traum?
In meiner Familie befinden sich eine Nachtigall und eine Lerche und ich fühle mich oftmals wie ein Regenwurm. Geschoben in die Nächte hinein und gezogen in den Morgen hinaus. Die Uhr läuft morgens nicht falsch. So ein Wecker kann verstellt werden, vielleicht eine halbe Stunde früher. Und dennoch; jeden Morgen ist der Tag in Eile. Mit schnellem Aufstehen für meine Nachtigall. Und dem Rhythmus
hinterher laufen. Beginnt, was in Fernsehserien belächelt wird. Im Film sieht das lustig aus, wenn die Fraktion der Katzenwäsche
dadurch fünf Minuten spart. Das Zähneputzen ersetzt wird durch
Mundwasser. So manch ein Zahnarzt freut sich auf diese Patienten!
Die Zeit ist morgens knapp und drängelt. Ein Griff in den Schrank und es wird angezogen,
was sich leicht greifen lässt. Später entdeckt, was nicht passt. Manchmal die Farben der Socken zwischen blau und schwarz variieren... Ein Glück, die letzte Waschmaschine
ist ausgeräumt, gebügelt und im Schrank aufgeräumt. Heute.
Nachdem
die Menschheit seit mehreren Generationen das Thema „Aufstehen“
untersucht, weiß die Wissenschaft, die Nachtigallen träumen morgens länger und
Lerchen sind frühmorgens fit. Dabei ist die Lösung so einfach.
Regelmäßig zur gleichen Zeit ins Bett. Auch am Wochenende
beibehalten. Genügend Stunden Schlaf und vieles mehr meint wikiHow.
Schau mal rein;-)
Herzlichst
Lilli
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