Nein, die Sinfonie Nr. 94 G-Dur klingt weiter. Vielmehr ist es der Schlag von der Natur, die gerade viel auf uns ausübt. Regen, Sonne und wechselhafte Temperaturen wirken auf uns wie turbulente Töne. Es ist eben ein Paukenschlag der Natur.
Dabei sind alle emsig mit Graben, Umhacken, Pflanzen, Züchten und Einsäen beschäftigt. Verständlicherweise ist das alles an der frischen Luft. Sobald eine neue Front durchzieht, kann natürlich die Gärtnerarbeit unterbrochen werden. Für eine Tasse Tee mit einem selbstgemachten Käsekuchen wird der Regen und die Wolken begutachtet, während wir an einem lauschigen Plätzchen sitzen. Die Wolkenformation gibt nette Bilder preis. Wie Gesichter durch die Lüfte fliegen. Hasen am Horizont einander jagen. Helle und dunkle Gebilde den blauen Himmel verdecken. Plötzlich hat der Regen nachgelassen. Die Pflanzen danken dem Nass von oben und freuen sich eingepflanzt zu werden.
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Wären da nicht Frau Schnecke und Anhang. Sie finden jedes grüne Blatt. Ergötzen, schmatzen und hängen an den leckeren Trieben. Obwohl eine Reihe unterschiedlicher Biersorten in Schalen angeboten werden, ist die Vermehrung der Schnecken kaum einzudämmen. Erst neulich hat sich eine Ersthelferin für Schnecken in meinem Haushalt geoutet. Künftig muss ich wohl mit Schneckenkorn arbeiten. Sonst werden die Tiere in meinem Garten gezüchtet. Mit den Worten „Oh, so ein schönes Schneckenhaus will ich auch haben.“ Habe ich keine Chance auf einen knackigen Salat.
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Frohes Gärtnern wünscht
Mike Melonte


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